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angle-left Strasbourg, finalist to be the European Green Capital for 2021

Veröffentlicht am 12.06.2019 - Geändert am 12.06.2019

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Straßburg, Finalist für den Titel Grüne Hauptstadt Europas 2021

Straßburg ist einer der drei Finalisten für den Titel Grüne Hauptstadt Europas 2021 (European Green Capital 2021). Im Rahmen dieses von der Europäischen Kommission organisierten Wettbewerbs wird jedes Jahr eine Stadt mit mehr als 100 000 Einwohnern für nachhaltige Maßnahmen der städtischen Politik und ihre Zielsetzungen für die Zukunft ausgezeichnet.

Sanfte Mobilität, erneuerbare Energien, nachhaltige Stadtplanung, Öko-Stadtviertel, „grüne Unternehmen“, biologische Vielfalt und vieles andere mehr. Seit 30 Jahren verfolgen Stadt und Eurometropole Straßburg aus eigenem Antrieb eine Politik der nachhaltigen Entwicklung. Hierzu gehören zahlreiche richtungsweisende Maßnahmen, wie der Ausbau des Straßenbahnnetzes oder, ganz aktuell, der Elithis-Büroturm, das erste Hochhaus mit positiver Energiebilanz.

Die Europäische Kommission würdigte die Qualität und die Kursrichtung dieser Maßnahmen der städtischen Politik und wählte Straßburg als einen der drei Finalisten für die Auszeichnung als Grüne Hauptstadt Europas 2021 aus. Die anderen beiden Städte sind Lille und Lathi in Finnland. Die Ergebnisse wurden am 11. April 2019,nach Prüfung der im Oktober 2018 eingereichten Anträge der neun Bewerberstädte, veröffentlicht. Die Jury bewertete 12 Kriterien, unter anderem Mobilität und nachhaltige Stadtplanung, Natur und biologische Vielfalt, Luftqualität, Abfallwirtschaft, grünes Wachstum, Energieeffizienz und Verwaltung.

Auf dem Siegerpodest der „Grünen Großstädte“ Europas

Nächste Etappe, der Endspurt: Straßburg wird am 20. Juni 2019 einer Jury seine Zielsetzungen und Strategien vorstellen. Diese Endausscheidung findet in Oslo statt, der Preisträgerin des Jahres 2019; frühere Siegerstädte sind Stockholm, Hamburg, Nantes, Kopenhagen, Bristol und Lissabon. Sollte Straßburg die Auszeichnung erhalten, wird sich eine Serie von Festveranstaltungen und Unterhaltungsevents durch das ganze Jahr 2021 ziehen.

Doch schon der Einzug ins Finale ist ein berechtigter Grund, stolz zu sein, und kann als Erfolg gewertet werden. Ziel der Europäischen Kommission ist es, Städte dazu anzuregen, sich langfristig für nachhaltige Entwicklung und ökologischen Wandel einzusetzen. Ziel der Stadt und Eurometropole Straßburg ist die Mobilisierung. Die hier erlangte Anerkennung versetzt Straßburg auf das Siegerpodest der „Grünen Großstädte“ Europas und wird diese vor 30 Jahren eingeleitete Dynamik des Wandels weiter stimulieren.

 

Vorzüge und Zielsetzungen

Erfahren Sie mehr über die Vorzüge, das Projekt und die Zielsetzungen Straßburgs für die Zukunft:

  • Straßburg, ein nachhaltiger grenzüberschreitender Raum
  • Ein Raum als Oase, in der Wasser, Natur und Grünflächen bewahrt werden
  • Ein Raum mit niedrigem CO2-Faktor, in dem sanfte Mobilität, nachhaltige Stadtplanung und die Nutzung erneuerbarer Energien umgesetzt werden
  • Ein Raum, in dem „Grün“ im Wachstum befindlich ist, der Innovationen anregt, mit Kreislaufwirtschaft und verantwortungsbewussten Wirtschaftsentscheidungen, lokaler Landwirtschaft und vielem mehr

 

 

„Wir erleben hier, dass unsere aktuellen und bereits umgesetzten Bemühungen um den Schutz unseres Klimas und unserer Umwelt wahrgenommen und gewürdigt werden. Da dieser europäische Wettbewerb sehr strenge Auswahlkriterien ansetzt, ist dieser Finaleinzug bereits ein Erfolg. Er wird unsere städtische Politik beflügeln und unsere Fähigkeit mobilisieren, gemeinsam auf die Herausforderungen von morgen zu reagieren. Diese Dynamik schafft Begeisterung.“

Roland Ries, Bürgermeister von Straßburg und Robert Herrmann, Präsident der Eurometropole Straßburg

 

Straßburg belegte den ersten Platz* für die Maßnahmen im Hinblick auf:

  • Eindämmung des Klimawandels
  • nachhaltige städtische Mobilität
  • Natur und biologische Vielfalt
  • Energieffizienz

*unter den 9 Teilnehmerstädten im Wettbewerb um den Titel Grüne Hauptstadt Europas 2021