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Veröffentlicht am 12.03.2019 - Geändert am 22.05.2019

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Grenzüberschreitende Wärme aus Kehl für die Straßburger

Umwelt , Europa, international

Abwärme aus dem deutschen Stahlwerk BSW Kehl : eine Heizungsmöglichkeit für die Bewohner der Eurometropolis Straßburg.

In Kehl entsteht eine Lösung : die Wärmerückgewinnung der Badischen Stahlwerke würde nicht nur Energie für die im Hafen von Kehl installierte BK Bioenergie-Produktionsanlage liefern, sondern auch rund 4.500 Wohneinheiten in Straßburg.

Etwa 45 GWh Wärme könnten jährlich den Rhein überqueren. Dies geht aus einer Machbarkeitsstudie hervor, die vom Ministerium für Umwelt und Energie des Landes Baden-Württemberg finanziert wurde, und am Mittwoch, dem 13. Februar, im Rathaus Kehl präsentiert wurde .

Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft, der Deutsch-Französischen Energieplattform, der Firma BSW sowie der Präsident der Eurometropolis Straßburg Robert Herrmann und der Bürgermeister von Kehl Toni Vetrano trafen sich zur Diskussion um die Konkretisierung dieses anspruchvollen Projekts.

Eine neue Besprechung ist innerhalb von zwei Monaten geplant. Dadurch sollte es möglich sein, den genauen Inhalt des Projekts, und insbesondere die Kooperationsvereinbarungen zur Festlegung der Finanzierung, des Baus und des zukünftigen Betriebs eines grenzüberschreitenden Wärmenetzes festzulegen.

"Dieses grenzüberschreitende Projekt würde die starken Partnerschaftsbeziehungen,die unsere beiden lokalen Gemeinschaften verbinden, erneut konkretisieren, und in der Tat die anspruchsvolle Politik der Eurometropolis im Hinblick auf die Energiewende zum Inhalt bringen", sagte Robert Herrmann, Präsident von der Eurometropolis Straßburg